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Haltbarkeit von Spinat

Er enthält jede Menge Vitamine, Eisen sowie Magnesium und ist zudem noch richtig lecker: Spinat. Ob roh im Salat, blanchiert zum Fisch oder gedünstet in der Pastasauce – Spinat ist vielseitig einsetzbar und passt sowohl zu sommerlich-leichten Speisen wie auch zu winterlichen Gerichten. Pro Jahr isst jeder Bundesbürger durchschnittlich 1,3 Kilo des gesunden Gemüses. Doch Spinat ist ein empfindliches Lebensmittel und es gibt ein paar Punkte, die bei der Zubereitung und Lagerung beachtet werden sollten.

Haltbarkeit von Spinat: Wie lange ist Spinat haltbar?

Grundsätzlich ist die Haltbarkeit von Spinat sehr begrenzt. Frischer Spinat sollte nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Gerade bei Blattspinat ist es wichtig, dass die losen Blätter nicht gequetscht werden, da sie sonst noch schneller verderben. Wer Spinat nicht sofort verzehren möchte, kann ihn auch tiefkühlen. Dafür sollte man ihn zuerst in rohem Zustand kurz blanchieren, dann mit kaltem Wasser abschrecken, vorsichtig ausdrücken und anschließend im Gefrierbeutel verpacken. So ist er bis zu 24 Monate haltbar – jedoch verliert das Gemüse mit der Zeit an Farbe, Vitaminen und Geschmack.



Wie kann die Haltbarkeit von Spinat verlängert werden?

 


✓ schon beim Kauf auf saftig grüne und knackige Blätter achten

✓ gerade loser Blattspinat ist empfindlich und sollte vorsichtig behandelt werden

✓ den Spinat am besten im Gemüsefach des Kühlschranks lagern

✓ um das Verwelken zu verlangsamen, kann man ihn mit einem feuchten Tuch abdecken


Übrigens: Je kürzer die Lagerungsdauer, desto besser schmeckt der Spinat.


Gesundes Grünzeug – frisch oder tiefgekühlt

Frischer Spinat in der Küche. Bild: Pixabay/kaboompics

Die Haltbarkeit von Spinat nach dem Kochen ist begrenzt Bild: Pixabay/kaboompics

Spinat kann man im Grunde ohne Probleme ganzjährig kaufen. Zwischen März und Mai hat nämlich der milde Frühlingsspinat aus heimischem Anbau Saison, im September und Oktober der Winterspinat, der etwas faseriger und dunkler ist. Daneben ist aber auch Tiefkühlware eine gute Alternative. Der Grund: Der Spinat wird direkt nach der Ernte blanchiert und auf Temperaturen von minus 30 bis 50 Grad schockgefrostet. So werden enzymatische Abbauprozesse unterbrochen und die Zellstrukturen und wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Außerdem ist der Tiefkühlspinat lange haltbar und lässt sich gut proportionieren. Ist abgelaufener Tiefkühlspinat schon verdorben, erkennt man dies an weißen oder rotbraunen Verfärbungen – in dem Fall sollte er entsorgt werden.

Darf man Spinat wieder aufwärmen?

Frischer Spinat nach der Ernte Bild: Pixabay/Shingo_Nono

Frischer Spinat nach der Ernte Bild: Pixabay/Shingo_Nono

Spinat gehört zu den Blattgemüsen und enthält eine große Menge an Nitrat, das an sich ungiftig ist, jedoch nach und nach durch Bakterien zu Nitrit umgewandelt wird. Dieses kann wiederum bei Verzehr zu Unwohlsein, Erbrechen und Durchfall führen. Ausschlaggebend für die Geschwindigkeit der Nitritbildung ist vor allem die Temperatur – je höher, desto aktiver sind die Bakterien. Deshalb ist es wichtig, den Spinat richtig zu behandeln. Er kann nach dem Kochen bedenkenlos erneut aufgewärmt werden, wenn er:

  • zuvor nicht lange warmgehalten wurde,
  • rasch abgekühlt ist,
  • nicht länger als einen Tag aufbewahrt wurde und
  • und kühl gelagert wurde.

Um ganz sicherzugehen, sollten Kinder bis drei Jahre vorsichtshalber keinen aufgewärmten Spinat essen und grundsätzlich sollte Spinat höchstens einmal aufgewärmt werden. Mehrfaches Erhitzen lässt sich vermeiden, indem man das Gemüse beispielsweise einfach portionsweise aufwärmt.

Weitere spannende Infos zum Thema Spinat gibt es hier: https://www.apotheken-umschau.de/Spinat